Erste Buchrezension: „Schätze bergen – Alltag in Freien Alternativschulen“ – mit Verlosung!

Nicola Kriesel und Jan Kasiske, beide Organisationsberater mit umfangreicher Fachkenntnis in Bezug auf freie Schulen und selbst Eltern an freien Schulen, haben im tologo-Verlag 2014 ein Buch über den Alltag in freien Alternativschulen herausgegeben. Den wesentlichen Teil des 170 Seiten starken Büchleins stellen 13 Schulporträts von der Freien Schule Altmark über die Neue Schule Hamburg und die Alternativschule Berlin bis zur Sands School in England und der Democratische School De Ruimte in den Niederlanden als Teilnehmer außerhalb Deutschlands. Die Porträts wurden in den Jahren 2010 bis 2013 für das unerzogen magazin erstellt und dort veröffentlicht. Für das Buch gab es bei den meisten Schulen ein Update, was sich bis zur Buchveröffentlichung verändert hat. Die vorgestellten Schulen sind i.d.R. Mitglied im BFAS, dem Bundesverband Freier Alternativschulen, und / oder im EUDEC (European Democratic Education Community). Das Spektrum reicht von eher montessoriangelehnten Schulen bis zu Demokratischen Schulen, mit oder ohne eigene Abschlüsse, nur die Grundschulzeit oder die gesamte Schulbesuchszeit abdeckend.
Es gibt auch einen Blog zum Buch, der unter https://schaetzebergen.wordpress.com zu finden ist.
Außer den Portraits selbst sind im Buch zudem nützliche Informationen und Berichte zu finden: Informationen über BFAS und EUDEC, Vorstellung eines Handlungskonzepts zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in Schulen: „Sicherere Orte für Kinder“, Gedanken zum Verhältnis von Inklusion und Demokratie im Rahmen eines Interviews, ein Mustervertrag für pädagogische Fachkräfte an freien Schulen bis zu einem Interview zur Herausforderung der Bildungsarbeit mit Studierenden unter dem Motto „Ich bin hier nicht die Bestimmerin. Sie machen jetzt etwas und nicht ich!“ – was den Tenor freien Lernens gut wiedergibt. Durch den Beruf der beiden Autoren erhalten wir außerdem einen detaillierten Einblick in die Möglichkeiten der Organisationsberatung an freien Schulen zur Nutzung ihrer Ressourcen. Supervision und Teamentwicklung spielen hier eine große Rolle.
Das Buch gibt durch die Portraits einen schönen Einblick in die frei-alternative Schullandschaft, auch wenn dieser natürlich nicht abschließend alle Schulen berücksichtigen kann. Auch die Unterschiede zwischen den Schulen werden deutlich. Prima für all diejenigen, die einen ersten Überblick suchen oder die sich fragen, ob sie sich auf das freie Lernen mit ihren Kindern einlassen können.
„Schätze bergen“ ist u.a. erhältlich direkt beim verlegenden Tologo-Verlag (www.tologo.de) oder auch hier (via klick auf das kleinste Bildchen*)*:

Schätze bergen Buchrezension
Schätze bergen Buchrezension

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Aus Anlass der ersten Buchrezension auf diesem Blog verlose ich mein Exemplar von „Schätze bergen. Alltag in freien Alternativschulen.“. Zur Teilnahme hinterlasst bitte einen Kommentar hier unter dem Blogpost oder auf Facebook bis einschließlich Montag, 4.Mai 2015.

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8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Lena,

    da mache ich gerne mit und würde mich sehr freuen, wenn das Los auf mich fiele. Bei uns geht es dieses Jahr los und ich bin so unendlich dankbar und froh, dass die völlig überrante Montessori-Schule uns einen Platz angeboten hat.

    Herzliche Grüße!
    Danielle

  2. Mir geht es ähnlich. Haben glücklicherweise auch die Zusage unserer Montessori Schule erhalten! Die Alternative dazu gab und gibt es (noch) nicht! Ich würde gern das Buch gewinnen, wenn nicht, dann kaufe ich es auf jeden Fall! In Chemnitz wird gerade versucht, eine neue alternative Schule zu gründen. Im Übrigen finde ich den tologo spitze. Tolle Bücher, die es bei anderen Verlagen nicht so gibt. LG aus dem Erzgebirge

  3. Du schreibst, dass das Buch prima für alle ist die einen Überblick suchen oder noch nicht wissen ob sie sich auf das Freilernen einlassen können. Genau das ist bei mir der Fall ! Beim Beschäftigen mit dem Thema stehen wohl noch einige Buchkäufe an ; ) … Danke, dass Du die Verlosung anbietest.

    Liebe Grüße,
    Miriam

  4. Das wäre ein toller Beginn, um mehr über freies Lernen zu lesen – und vielleicht ein Masterarbeits-Thema daraus zu schustern. So würden gleich noch viel mehr Menschen von alternativen Lernmöglichkeiten erfahren…

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